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EnEV 2014 Energieeinsparverordnung ab 2016

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Patrick Coppée, Leiter Vertrieb & Marketing, Okalux GmbH 28.09.2015

Drei Fragen zur EnEV-Erhöhung des Energie-Standards ab 2016

Patrick Coppée, Leiter Vertrieb & Marketing, Okalux GmbH, Marktheidenfeld, antwortet auf die Fragen von EnEV-online

Die Frage stellte Melita Tuschinski, Dipl.-Ing./UT, Freie Architektin, Herausgeberin des Experten-Portals EnEV-online.de

Bild: Patrick Coppée, Leiter Vertrieb & Marketing, Okalux GmbH
Foto © Okalux


Auf dem Weg zum Niedrigstenergiegebäude erhöht die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) ab 2016 den energetischen Standard für Neubauten. Lesen Sie die Antworten von Patrick Coppée auf unsere Fragen.

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EnEV-Erhöhung des Energie-Standards für Neubauten ab 2016

Ab 2016 erhöht die EnEV den Energie-Standard für Neubauten: der Höchstwert des erlaubten Jahres-Primärenergiebedarfs sinkt um 25 Prozent und der geforderte Wärmeschutz der thermischen Gebäudehülle steigt um 20 Prozent. Wie sehen Sie diese Regelung?

Coppée: Wir begrüßen die Entwicklung generell, und wir können auch einen Lösungsbeitrag dazu liefern. Sowohl die Reduzierung des Primärenergiebedarfs als auch die Ziele der thermischen Wärmedämmung erachten wir als sinnvoll. Aktuell können Dreifachisoliergläser mit einer funktionalen Einlage im Scheibenzwischenraum diese Anforderungen erfüllen. Künftig werden der Ausweis wie die Steuerung des Kühlenergiebedarfs im Nichtwohnungsbau eine dominante Rolle spielen.

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Trend zur Energieeinsparung in Gebäuden

Die EU fordert künftig das Niedrigstenergiegebäude für Neubauten. In der Praxis werden jedoch bereits heute Null-Energie- und Plus-Energiehäuser gebaut. Was meinen Sie, wohin geht der Trend zum Energiesparen in Gebäuden?

Coppée: Wir sind der Ansicht, dass der Null-Energie Standard die Niedrigstenergiegebäude ab 2020 einholen wird. Bereits ab 2019 sollen Projekte im öffentlichen Bau diesen Standard nachweisen. Die derzeit verfügbaren Anlagentechnologien in Kombination mit der passenden Gebäudeautomation erlauben es, solche Planszenarien umzusetzen. Ob die Auslegung der Gebäude im Neubaubereich zunehmend einen Energieüberschuss generieren wird, bleibt zurzeit allerdings fraglich.

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Praxishilfen für Planer und Energieberater

Die Leser von EnEV-online sind Architekten, Planer Energieberater und Handwerker sowie ihre Auftraggeber – Bauherren, Bauträger, Eigentümer und Verwalter von Gebäude. Was bieten Sie diesen Zielgruppen im Hinblick auf den erhöhten EnEV-Standard für Neubauten ab 2016 an?

Coppée: Bereits heute gestaltet und produziert Okalux nachhaltige Spezialglaslösungen. Der Fokus liegt auf Tageslichtnutzung und Energieeffizienz. Darüber hinaus betrachten wir den Nutzerkomfort und unterstützen Planer dabei, optimale Lösungen für ihre individuellen Anforderungen zu finden. Tageslichtdiffusion, aktive Tageslichtlenkung sowie Hochleistungsdämmung gehören zu unseren Kernkompetenzen.

Mit unseren Produkten und Services leisten wir einen Beitrag, den Primärenergiebedarf nachvollziehbar auf dualer Ebene zu reduzieren. Auf der einen Seite fertigen wir Hochleistungs-Dreifachisolierglaslösungen mit anspruchsvollen Wärme- und Sonnenschutzschichten (mit Ug-Werten < 0,6). Auf der anderen Seite integrieren wir unterschiedliche Einlagen, etwa für einen winkelselektiven Sonnenschutz oder auch für den zusätzlichen Eintrag von Tageslicht. Ein genau geplanter Tageslichteintrag hilft, den Energiebedarf für künstliche Beleuchtung zu senken. Gleichzeitig lässt sich damit die Aufheizung des Gebäudes verringern und entsprechend die Kühllast reduzieren. Die Rendite lässt sich an mehreren Stellen aufzeigen: im Investment genauso wie bei einer Reduzierung der Betriebskosten und der Optimierung der Mieteinnahmen.

Speziell auf der Ebene der Lebenszykluskosten sind diese Energieeinsparungen für Bauherren, Projektentwickler und Gebäudenutzer von hoher Bedeutung. Moderne Glasfassadenelemente mit integrierten Funktionen erlauben optisch durchgängige, filigrane Fassadenkonstruktionen und sorgen aufgrund ihrer Bauweise zugleich für einen Raumgewinn. Das Ergebnis ist eine höhere Flächeneffizienz bei erheblich aufgewertetem Nutzerkomfort.
 

Herr Coppée, vielen Dank für Ihre Antworten!

Die Fragen stellte Melita Tuschinski, Dipl.-Ing./UT, Freie Architektin, Herausgeberin und Redaktion EnEV-online.de

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